Herstellung

Das Hitchen mit Pferdehaar hat eine lange Tradition und ist heute vor allem in den Vereinigten Staaten bekannt.

Es versteht sich, dass ich für meine Arbeiten nur die besten Materialien verwende und kein Tier dieser Technik wegen sein Leben lassen muss. Pferdehaar ist ein nachwachsender Rohstoff und begegnet uns im Alltag beispielsweise in Matratzen, Stoffen oder wertvollen Geigenbögen.

Da das Hitchen eine sehr langwierige Arbeit ist, ist es selbstverständlich, die dazugehörigen Lederarbeiten mit größtmöglicher Sorgfalt auszuführen. Einiges Wissen und unterschiedliche Spezialwerkzeuge sind dazu notwendig.
Ich betreibe das Hitchen als Hobby in meiner Freizeit, daher haben Sie bitte Geduld, wenn Sie ein größeres Stück bei mir in Auftrag geben. Dazu kommt, dass eine Arbeit bis zu eine Woche lang in einer Presse gepresst werden muss – Gut Ding will eben Weile haben.

Ich möchte an dieser Stelle denjenigen danken, die dazu beigetragen haben, meine Arbeiten so schön und unverwechselbar zu machen:

Maria Sabine Schmidt, die mit Ihren Büchern den Grundstein legte. Darüber hinaus gab sie jederzeit bereitwillig Auskunft und ist noch heute die Ansprechpartnerin für mich.

Claudia Kramer, die mir mit unendlicher Geduld und Hilfestellungen die wichtigsten Kniffe der Lederverarbeitung beibrachte. Unermüdlich ließ sie mich an ihrem Wissen teilhaben. Ich kann ihre hervorragenden Lederarbeiten jedem nur allerwärmstens empfehlen.